HU Berlin

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In der Arbeitsgruppe „Tierhaltungssysteme und Ethologie“ des zur Humboldt-Universität zu Berlin gehörenden Albrecht Daniel Thaer-Instituts wird das Wohlergehen von Tieren, v.a. landwirtschaftlichen Nutztieren, in künstlichen Haltungssystemen erforscht. Die Herangehensweise bezieht das Verhalten der Tiere, deren Gesundheitszustand, (stress-)physiologische Größen sowie ökonomisch relevante Merkmale mit ein. Die MitarbeiterInnen der Arbeitsgruppe untersuchen in verschiedenen Forschungsprojekten auch die Möglichkeit, die genannten Informationen über Sensorlösungen automatisiert zu erfassen.

Michaela Schulz:

Bereits als junges Mädchen mit dem „Pferde-Virus“ infiziert, war die logische Konsequenz für mich nach dem Abitur das Bachelor-Studium der Pferdewissenschaft an der FU Berlin anzutreten. Es folgte der Master im Studiengang „Prozess- und Qualitätsmanagement in der Landwirtschaft“ an der HU Berlin, wo ich mich im Rahmen meiner Masterarbeit auch bereits mit dem Thema der Pferdehaltung beschäftigen durfte. Neben meiner Tätigkeit als Verantwortliche für das Qualitätsmanagement eines Gestüts entstanden dann im Austausch mit meiner vorherigen Masterarbeitsbetreuerin Prof. Dr. Edna Hillmann nach und nach die ersten Ideen zum Projekt „SocialWelfare“. Ich freue mich sehr, nun gemeinsam mit unseren Projektpartnern auf unser Ziel – die Verbesserung der Haltungsbedingungen für Pferde – hinarbeiten zu dürfen.

Was ist Ihr Antrieb an dem Projekt mitzuwirken?

HU Berlin: Pferde erfreuen sich in Europa großer Beliebtheit als Sport- und Freizeitpartner. Die oftmals noch von traditionellen Vorstellungen geprägte Pferdehaltung widerspricht häufig den aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen. Über das Tool der Sensorgamasche könnten PferdebesitzerInnen vermehrt dazu ermutigt werden, die Gruppenhaltung für ihr Pferd auszuprobieren und die für das Pferd individuell am besten passenden Haltungsbedingungen umzusetzen. Sodass zukünftig möglichst viele Pferde ein reizvolles, abwechslungsreiches Leben „während der restlichen 23 Stunden“ - abseits ihrer Nutzung - erleben können.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des Albrecht Daniel Thaer-Instituts https://www.agrar.hu-berlin.de/de/institut/departments/dntw/tierhaltung